Aus BEA Yoga wurde Seelenbaum – eine Metamorphose

Mit der Ausbildung zur Yogalehrerin war es längst nicht getan – jedenfalls war es bei mir so.
Ich lernte die Grundlagen, die Philosophie und den Spirit kennen …
Ich lernte, meinen Körper zu stärken und zu dehnen – über das hinaus, was ich zu können glaubte – und ging mehr in mich hinein. Als Sozialarbeiterin ist Reflexion ja bekanntlich Teil des Alltags 😉 …
Ich machte Bekanntschaft mit einer Welt, die mir bislang unbekannt war – ich spürte auf einer Ebene, von der ich zuvor nicht zu träumen gewagt hatte …

Ich reiste nach Indien – praktizierte täglich Yoga, lebte, ging in mich, meditierte, entdeckte, erlebte … Konfrontiert mit einigen heftigen Herausforderungen wurde der in meiner Ausbildung so still und heimlich beginnende Prozess richtig angeheizt …
Ich kam nach Hause und war völlig überfordert – wusste nicht, wohin mit dem, was in mir nach oben drängte, was gesehen, gespürt, integriert, gelebt und geliebt werden wollte – konnte es nicht einordnen, nicht kanalisieren, nicht annehmen, nicht internalisieren …

Es folgte die Ausbildung zum Schwangerenyoga und nicht lange danach zum Thai Yoga, bei dem ich voller Magie wunderbare Erfahrungen machen und einen Weg finden durfte …

Ich konnte für mich das zuvor Unvorstellbare plötzlich annehmen, integrieren und lieben lernen sowie Altes loslassen.

Ich erkannte, schätzte und lebte mein Potenzial mit Liebe – aus dem Samen, den ich seit der Ausbildung genährt hatte, war eine kleine Pflanze geworden, die ich hegte und pflegte, der ich die Freiheit ließ, sich zu entwickeln. Sie gewann an Stärke und Größe und wurde zu einem kleinen Baum.
Seitdem nähre ich täglich meinen Seelenbaum, der immer mehr zu einem starken Baum mit kräftigen Ästen heranwächst – stabil und zugleich biegsam – und seine Äste weiter in den Himmel streckt.

Namaste